Poetry Slam |
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Was ist ein Poetry Slam?Poetry Slam - irgendwo angesiedelt zwischen Lesung, Comedy und Grand Prix - ist die wohl zuhörerfreundlichste Literaturveranstaltungsform, denn das Publikum bestimmt, welcher der teilnehmenden Autoren weiterlesen darf und welcher nach wenigen Minuten wieder einpacken kann.Prinzipiell kann jeder seine eigenen Geschichten oder Gedichte vortragen. Allerdings dürfen die Texte nur wenige Minuten lang sein. Eine spontan berufene Jury (manchmal auch das ganze Publikum) bewertet die einzelnen Texte. Das ganze ist ein Wettkampf über drei bis vier Runden. Erfunden wurde dieses Konzept Anfang der 1980er Jahre von Mark Kelley Smith in Chicago. Seit 1994 gibt es auch in Deutschland Poetry Slams - in immer mehr Städten... die einmal im Jahr ihre besten Slammer zum "German International Poetry Slam" schicken. Für alle, die es genauer wissen wollen, gibt es zum Thema Poetry Slam natürlich auch einen Wikipedia-Artikel. Links zu einigen Poetry SlamsHier eine ganz willkürliche Liste von Poetry Slams - überwiegend aus dem Westen Deutschlands. Eine umfangreichere Liste findet sich zum Beispiel auf den seiten des Rosenkriegs (siehe unten).Slam 2006 - das ist der kurze, knackige Name der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften. Und hier ist eine Vorschau auf das Spektakel, das dieses Jahr in München stattfinden wird: Slam2006 Slam2005: die Homepage der Poetry Slam-Meisterschaften 2005: Slam2005 GIPS 2004: Rückschau zum German international Poerty Slam 2004 in Stuttgart GIPS 2003: Der Slam der Slams für das Jahr 2003: German international Poerty Slam 2003 in Darmstadt und Frankfurt Düsseldorf: Poesieschlacht im Zakk Im Zakk findet wohl der charmanteste Slam weit und breit statt: eine liebevoll dekorierte Bühne, ein lustiges Moderatoren-Paar und ein nettes Publikum - was will man mehr? Bonn: Rosenkrieg im Bla Nein, beim Rosenkrieg hat Michael Douglas seine Finger nicht mit im Spiel. Aber vor Rosen wimmelt es hier tatsächlich: Nach jeder Runde verwandelt sich der Raum in ein Feld voller Rosen; und zum Finale regnet es sie sogar. Im Klartext: Hier darf das ganze Publikum darüber abstimmen, welcher Autor in die nächste Runde kommt. Und romantischerweise geschieht das duch Hochhalten (im Finale: Werfen!) einer Rose, die jeder Zuschauer zu Beginn des Abends erhält. Der Rosenkrieg hat Tradition und viel Zulauf. Respekt vor dem Publikum: Bis zu 130 dicht gedrängt STEHENDE Zuschauer haben auch nach mehr als zwei Stunden noch gute Laune! Hannover: Lesungen, Poetry Slams, Running Mics und andere Literatur-Attacken in und um Hannover werden verkündet unter Kamalatta-Kamalatta. Mönchengladbach: pip42 - "Poeterey im Projekt 42" Hier macht es sich das Publikum auf 70er-Jahre-Retro-Design-Sitzelementen bequem, während die Slam-Beiträge auch mal holländisch sein können - die Grenze ist ja nicht weit. Infos auf den Seiten der Düsseldorfer Poesieschlacht. Oberhausen: "O.Ton" Slam mit Musik zwischendurch - und das ganze in einem Kino, das mal eine Fabrik war. Das sind mindestens vier Dinge auf einmal! Das Publikum stimmt mit Gasflammen ab und der Gewinner bekommt als Wanderpokal einen Bauarbeiterhelm (geht mit Wohlwollen als Grubenhelm durch). Willkommen im Ruhrpott! ;-) Ach ja: und das alles startet erst um 22 Uhr - vielleicht Deutschlands spätester Slam ...? Zentrum Altenberg Volxbegehren (die Moderatoren) Slamaniac: Natürlich hat Poetry Slam auch Fans ... aber die allerwenigsten haben eine Internetseite dazu gestaltet. Eine umfangreiche Seite mit Empfehlungen, Terminkalender und Fotos ist Slamaniac.de ![]() 08.09.2006 |